Was du über ISBT´s wissen solltest...

Was bedeutet eigentlich ISBT?

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Worum geht es bei einem ISBT?

Natürlich ums Badminton spielen! Aber nicht nur um zu gewinnen, sondern um auch viel Spaß zu haben.

Wen kann man bei einem ISBT antreffen?

Eigentlich sind die ISBT´s für Studenten und Angehörige von Universitäten und Hochschulen. Mittlerweile sind aber auch die noch dabei, die schon fertig sind mit Ihrem Studium, aber von den ISBT´s nicht lassen können. Natürlich sind auch diese Teilnehmer immer herzlich willkommen! Gespielt wird in vier Kategorien in die sich der jeweilige Spieler an seiner Spielstärke gemessen einordnet:

A – Spieler der höchsten nationalen und internationalen Spielklassen
B – Spieler der höchsten regionalen Klassen
C – Spieler der regionalen Klassen und fortgeschrittene Hobbyspieler
D - Hobbyspieler und Anfänger

Wie funktioniert so ein Turnier?

In den Klassen A, B, und C wird mit Federbällen, in Klasse D mit Plastikballen gespielt, die jeder Spieler selbst zu stellen hat. Jeder Spieler wählt zwei von drei Disziplinen aus, die er in dem Turnier spielen möchte (also zum Beispiel Doppel und Einzel, oder Doppel und Mixed oder Einzel und Mixed). Allerdings treten die Spieler nicht mit vorher festgelegten Spielpartnern an, sondern es werden durch Auslosung die jeweiligen Doppelpaarungen ermittelt. Diese spielen dann das gesamte Turnier zusammen. Dabei ist zu beachten, dass niemals ein Doppel/Mixed aus dem gleichen Team zustande kommt. Gespielt wird dann nach dem sogenannten „swiss ladder system“.

Warum das "Schweizer Leiter System"?

Es geht bei den ISBT´s wie bereits erläutert nicht ausschließlich darum, dass die allerbeste Leistung gezeigt wird und in einem KO-System alle Konkurrenten ausgeschaltet werden, sondern um ein „miteinander Badminton“ spielen. Natürlich soll es auch Sieger und muß es auch Verlierer geben, aber es soll weiter gehen. Und das garantiert das „Schweizer Leiter Sysem“ jedem einzelnen Teilnehmer!

Wie funktioniert das?

Als erstes wird eine Liste aller Spieler in der jeweiligen Kategorie (A, B, C, D) und der jeweiligen Disziplin (Doppel, Mixed, Einzel), natürlich auch nach Geschlechtern getrennt (Herren- und Damenfelder) erstellt. Dann spielt Spieler/Doppel 1 gegen Spieler/Doppel 2, Spieler/Doppel 3 gegen Spieler/Doppel 4 usw gegeneinander. Es werden zwei Sätze bis 21 gespielt (Ralley-Point, "Neue Zählweise"!) und es gibt keine Verlängerung. Steht es in einem Spiel mal 20 : 20, dann entscheidet der nächste Punkt! Sind die Spiele einer Runde beendet werden die Ergebnisse ausgewertet und es wird dann eine neue Tabelle erstellt. Das Feld verändert sich dann gegenüber der Anfangstabelle und erneut spielen die jeweiligen direkten Tabellennachbarn gegeneinander. Allerdings spielen die jeweiligen Spieler/Doppel maximal einmal gegeneinander, niemand trifft also zweimal auf den gleichen Gegner! Am Ende ist dann nun der ganz oben, der die meisten Matches gewinnen konnte und dann auch noch den besten Satz- und Punktedurchschnitt hat.

Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand! Niemand muß gesetzt werden und es wird jedem Teilnehmer eine große Anzahl von Spielen garantiert, da niemand ausscheidet. Die Resultate sind im Gegensatz zum KO-System repräsentativer. So kann also jeder das machen warum er zu einem ISBT kommt, nämlich ganz viel Badminton spielen und dabei auch mindestens genauso viel Spaß haben!